Der französische Balkon ist ein äußerst praktisches architektonisches Element, das in der modernen Bauweise immer häufiger vorkommt. Obwohl er sich von einem traditionellen Balkon unterscheidet, bietet er zahlreiche Vorteile, wie erhöhte Sicherheit und eine ästhetische Verbesserung der Gebäudefassade. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Geschichte, die Anwendungen und die Vorteile des französischen Balkons.
Was ist ein französischer Balkon?
Der französische Balkon, auch bekannt als Portfenster, französische Brüstung oder päpstlicher Balkon, ist ein charakteristisches architektonisches Element, dessen Hauptfunktion die Sicherheit ist. Im Gegensatz zu traditionellen Balkonen besitzt er keine herausragende Platte, auf die man treten kann. Das Portfenster besteht aus einer großen, verglasten Scheibe aus gehärtetem Glas mit Laminierung, die direkt an der Fassade des Gebäudes befestigt ist. Diese Lösung ermöglicht den Bewohnern ein höheres Sicherheitsgefühl.


Die Geschichte des französischen Balkons
Französische Balkone tauchten bereits im frühen 17. Jahrhundert in Frankreich auf. Sie erlangten Popularität in der Barock- und Klassikzeit, oft verziert mit kunstvollen schmiedeeisernen Geländern, die den Gebäuden Prestige verliehen. Im 19. und 20. Jahrhundert verbreitete sich diese Lösung in ganz Europa und später auch auf anderen Kontinenten und wurde sowohl im Wohnungsbau als auch in öffentlichen Gebäuden eingesetzt.

Der französische Balkon in der modernen Architektur
Die zeitgenössische Architektur schätzt Einfachheit und Minimalismus, weshalb der französische Balkon perfekt in diese Trends passt. Heutzutage wird er hauptsächlich in modernen Mehrfamilienhäusern, Apartmenthäusern und Bürogebäuden verwendet, wo aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen auf herkömmliche Balkone verzichtet wird. Durch den Einsatz großer Verglasungen ermöglicht er eine maximale Nutzung des natürlichen Lichts. In modernen Bauten werden französische Geländer oft aus gehärtetem Glas gefertigt, was den modernen Charakter des Gebäudes unterstreicht und gleichzeitig maximale Sicherheit gewährleistet.


Vorteile des französischen Balkons
Französische Balkone bieten viele Vorteile, die sie zu einer beliebten Lösung in der modernen Bauweise machen:
• Sicherheit – besonders wichtig in mehrstöckigen Gebäuden; französische Geländer schützen vor dem Hinausfallen, nehmen aber keinen zusätzlichen Platz ein. Die Mindesthöhe eines französischen Balkons muss 90 Zentimeter in einem Einfamilienhaus und mindestens 110 Zentimeter in einem Mehrfamilienhaus betragen.
• Platzersparnis – das Fehlen einer Balkonplatte ermöglicht die Nutzung auch in sehr begrenzten Räumen, z. B. in dicht bebauten Stadtgebieten.
• Ästhetik und Eleganz – Portfenster verleihen Gebäudefassaden Leichtigkeit und eine moderne Optik.
Der französische Balkon ist eine ideale Lösung für alle, die Funktionalität und Sicherheit schätzen. Dank seiner Vielseitigkeit findet er sowohl in der klassischen als auch in der modernen Architektur Anwendung, verleiht Gebäuden einen einzigartigen Charakter und verbessert den Wohnkomfort.


