Der Wärmedurchgangskoeffizient ist einer der entscheidenden Parameter im modernen Fensterbau. Er bestimmt, wie gut ein Fenster die Wärme im Inneren des Gebäudes hält und wie effektiv es gegen äußere Temperatureinflüsse isoliert. Je niedriger der Wert, desto besser ist die Wärmedämmung – das bedeutet nicht nur mehr Wohnkomfort, sondern auch spürbare Einsparungen bei den Heizkosten. Doch was genau steckt hinter diesem Wert?
Was ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines Fensters?
Der sogenannte U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) beschreibt die Wärmemenge, die durch ein Bauteil wie Fenster, Türen, Wände oder Dächer strömt. Genauer gesagt: wie viel Energie (in Watt) durch 1 Quadratmeter Fläche in 1 Sekunde bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin (K) zwischen innen und außen übertragen wird. Einfach ausgedrückt, zeigt der U-Wert, wie gut ein Fenster gegen Wärmeverluste schützt. Er betrifft sowohl die Dämmung im Winter als auch den Schutz vor Überhitzung im Sommer. Der U-Wert wird in W/m²K angegeben – je niedriger, desto besser ist die Dämmwirkung und desto effizienter bleibt die Wärme im Raum.

Wie vergleicht man U-Werte von Fenstern richtig?
Fensterhersteller wie MIROX sind verpflichtet, den Wärmedurchgangskoeffizienten ihrer Produkte anzugeben. So können Kund:innen einfach prüfen, ob ein Fenster die energetischen Anforderungen erfüllt – also ob der Uw-Wert niedrig genug ist.
Zum Vergleich wird ein Standardfenster mit den Abmessungen 1230 mm x 1480 mm herangezogen. Wenn man Fenster mit identischen Maßen, aber unterschiedlichen Uw-Werten vergleicht, erkennt man leicht, welches Produkt die besseren Wärmeschutzeigenschaften bietet.
Im Sortiment von MIROX finden sich moderne PVC- und Aluminiumfenster mit Uw-Werten von bis zu 0,76 W/m²K, die den Energieverbrauch spürbar reduzieren und das ganze Jahr über für hohen Wohnkomfort sorgen.
Welche Arten von Wärmedurchgangskoeffizienten gibt es bei Fenstern?
Für Fenster werden mehrere U-Werte unterschieden:
- Uw – Gesamtwert des Fensters (Glas + Rahmen); der wichtigste Wert für Käufer:innen.
- Ug – Wert des Glases (glass); bei modernen Dreifachverglasungen liegt dieser bei 0,5–0,7 W/m²K.
- Uf – Wert des Rahmens (frame); abhängig vom Material und dem Aufbau (z. B. Anzahl der Kammern).
- Ψg (Psi g) – Lineare Wärmebrücke am Übergang zwischen Glas und Rahmen. Ein kritischer Punkt für Energieverluste und mögliche Wärmebrücken.
Für optimale Energieeffizienz sollten alle diese Werte möglichst niedrig sein.
Was beeinflusst den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Fensters?
Der Uw-Wert hängt von mehreren Faktoren ab:
- Verglasung: Der größte Teil eines Fensters besteht aus Glas. Dreifachverglasungen mit Edelgasfüllung (Argon oder Krypton) und Low-E-Beschichtungen verbessern die Dämmleistung erheblich.
- Rahmenprofil: Mehrkammer-Profile aus PVC oder thermisch getrennte Aluminiumrahmen sorgen für effektive Wärmedämmung. Warme Kanten-Abstandhalter reduzieren zusätzlich die Wärmeverluste an den Glasrändern.
- Dichtungssysteme: Hochwertige Fenster verfügen über mehrfache Dichtungsebenen, die Zugluft und Feuchtigkeit effektiv abhalten.
- Montage: Selbst das beste Fenster bringt wenig, wenn es falsch eingebaut ist. Eine fachgerechte Montage mit wärmegedämmter Anschlussfuge (warme Montage) ist entscheidend, um Wärmebrücken zu vermeiden.

Uw – Energiesparfenster und Passivhausfenster
Die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden steigen stetig. Für Niedrigenergiehäuser oder Passivhäuser sind Fenster mit besonders niedrigen Uw-Werten notwendig.
Energiesparfenster
Ein energieeffizientes Haus verbraucht maximal 70 kWh/(m²·Jahr). Dafür müssen die Fenster einen Uw-Wert von höchstens 0,9 W/m²K aufweisen – mit Dreifachverglasung, Mehrkammer-Profilen und warmen Abstandhaltern.
Beispiel: Das Modell IDEAL 7000 von MIROX – entwickelt für moderne, energieeffiziente Gebäude.
Passivhausfenster
Passivhausfenster bieten die höchste Dämmleistung und eignen sich ideal für Passivhäuser, bei denen der Heizbedarf minimal ist.
Hier gelten strenge Anforderungen: Uw ≤ 0,8 W/m²K. Typische Merkmale:
- Dreifachverglasung mit Krypton-Füllung für noch besseren Dämmwert.
- Sehr niedriger Ug-Wert, oft bis 0,5 W/m²K.
- Tiefe, hochgedämmte Mehrkammer-Profile mit niedrigem Uf-Wert.
- Hochentwickelte Dichtungssysteme für absolute Luftdichtheit.
Beispiel: MIROX IDEAL 8000 – entwickelt für höchste Ansprüche an Wohnkomfort und Energieeffizienz.
Fenster von MIROX mit niedrigem Uw – für mehr Effizienz und Komfort in Ihrem Zuhause
MIROX steht seit über 35 Jahren für Qualität und Innovation im Fensterbau. Wir bieten moderne Energiespar- und Passivhausfenster mit ansprechendem Design, langlebigen Materialien und fortschrittlicher Funktionalität – perfekt für nachhaltiges, zukunftssicheres Bauen.
Unsere Fenster verfügen über dreifachverglaste, Low-E-beschichtete Scheiben, wärmegedämmte Profile, leistungsstarke Dichtungen und hochwertige Beschläge – für besten Wärmeschutz im Winter, angenehme Kühle im Sommer und dauerhaft niedrige Energiekosten.
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